Die Kartoffelnester gelingen perfekt in den Mulden eines Muffinblechs. Bloggerin Mareike Pucka empfiehlt dazu als Beilage einen Tomatensalat. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Mareike Pucka/biskuitwerkstatt.de/dpa)

Ich bin keine gute «Kartoffel pur»-Esserin. So klassische Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln stehen eher weniger auf dem Wochenplan. Was ich aber sehr mag, ist die Kartoffel in all ihren herrlichen anderen Formen: Pommes, Chips, Bratkartoffeln, Kartoffelgratin, Ofenkartoffeln. 

Und so kam mir die Idee, die Kartoffel grob gerieben in kleinen Kartoffelnestern zu verarbeiten. Eine tolle vegetarische Idee zum Brunch-Büfett oder zum Salat als Abendessen. Da alle Zutaten roh gemischt werden, macht es auch kaum Arbeit, es braucht nur etwas Zeit im Ofen. Zudem ist es eine gute Gelegenheit, das viel zu selten benutzte Muffinblech aus dem Schrank zu holen.

Das Ei ist die perfekte Ergänzung zur würzigen Kartoffelmasse. Besonders gut schmeckt es meiner Familie zum Tomatensalat.

Zutaten für 5 Nester:

200 g Kartoffeln roh geraspelt
1 Frühlingszwiebel
50 g Cheddar gerieben
50 g getrocknete Tomaten
75 g Frischkäsezubereitung z.B. Brunch Tomate/Ricotta
5 Eier
Salz 
Pfeffer
Dill zur Deko nach Wunsch

Zubehör:

Muffinblech
Öl zum Ausfetten

Zubereitung:

1. Die geraspelten Kartoffeln in eine Schüssel geben, salzen und ca. 30 Minuten stehen lassen.

2. Nach den 30 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und die Flüssigkeit auspressen.

3. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

4. Währenddessen die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden.

5. Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden.

6. Kartoffeln, Frühlingszwiebel, getrocknete Tomaten, Cheddar und Frischkäse in eine Rührschüssel geben und gut vermengen.

7. 5 Mulden vom Muffinblech mit dem Öl ausfetten und die Masse darauf verteilen. Platt drücken und den Rand dabei etwas hochziehen, sodass in der Mitte eine Mulde entsteht.

8. Das Muffinblech in den vorgeheizten Ofen schieben und 15 Minuten vorbacken.

9. Dann in jede Mulde ein Ei geben. Je nach Eiergröße aufpassen, dass das Eiweiß nicht überläuft.

10. Anschließend weitere 15 Minuten backen.

11. Mit Dill garnieren und zu Salat servieren.

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Von Mareike Pucka, dpa